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Änderung der Eichfristen für Waagen

Die Eichfrist von nichtselbsttätigen Waagen wie beispielsweise Ladentischwaagen wurde im Zuge der Änderung der Mess- und Eichverordnung von ein auf zwei Jahre erhöht. Aufwand und Kosten für Unternehmen sinken dadurch.

Durch die Änderung der Mess- und Eichverordnung im April 2019 wurde die Eichfrist von Kontrollwaagen bei der Herstellung von Fertigpackungen geändert.

Diese betrug bis dahin ein Jahr. Nunmehr müssen nichtselbsttätige Waagen, die zur Erfüllung einer auf Grund des Mess- und Eichgesetzes erlassenen Rechtsverordnung oder sonstiger Rechtsvorschriften als geeichte Kontrollmessgeräte verwendet werden, nur noch alle zwei Jahre geeicht werden. Dies stellt vor allem für kleinere Unternehmen und Direktvermarkter eine Entlastung dar.

Die Eichfristen für andere Arten von Waagen wurden nicht geändert. Nähere Infos können dem Informationsschreiben des Bayerischen Landesamts für Maß und Gewicht entnommen werden.

 

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Unter anderem Imker hatten die vormals geltende Jahresfrist beklagt. Sie sparen durch die Verlängerung auf zwei Jahre nunmehr Zeit und Kosten.

Bild: Pixabay