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Biberschäden – Problem für Waldbauern, Land- und Teichwirte

MdL Walter Nussel plädiert für „Einschreiten mit Maß und Ziel“

CSU-Landtagsabgeordneter Walter Nussel, in der Staatsregierung für Bürokratieabbau zuständig, kann sich noch gut daran erinnern, wie der Biber von allen begrüßt wurde, als er kam. Doch bei inzwischen über 40.000 Tieren in Deutschland und rund 16.000 in Bayern ist für Nussel eine Grenze erreicht, bei der man einschreiten müsste: „Waldbauern, Land- und Teichwirte haben ein Problem.“ Der Herzogenauracher Abgeordnete kann deren Sorgen verstehen. Ist eine gewisse Population erreicht, sollte man „mit Maß und Ziel“ Entnahmen durchführen. Nussel verweist auf die  seit 1. Januar geltenden neuen Richtlinien des Umweltministeriums zum Bibermanagement. Danach können die Landratsämter „aus Gründen der Gefahren- und Schadensabwehr“ Fang- und Abschussgenehmigungen erteilen. Schadensbedingte Konflikte sollen dadurch verhindert oder minimiert werden. „Einzelmaßnahmen kann der Landrat anordnen“, sagt Nussel.

Fränkischer Tag vom 05.03.2021 – Waldbauer verzweifelt an Biber

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In Bayern leben rund 40.000 Biber