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Diskussionsrunde bei der „Startup Safari 2019“

Bürokratie kann für Gründer und Startups zu einem undurchsichtigen Dschungel werden. Im Rahmen der „Startup Safari 2019“ hat sich der Beauftragte für Bürokratieabbau bei der IHK daher der Diskussion mit Gründerinnen und Gründern von Startups gestellt.

„Die Bayerische Staatsregierung hat die Probleme von Gründerinnen und Gründern im Blick. Derzeit gibt es drei Arbeitsgruppen zu diesem Themenkomplex. Ich selbst habe die Federführung für die Gruppe, die daran arbeitet, Verwaltungsleistungen im Gründungsprozess zu beschleunigen“. Mit diesen Worten leitete der Beauftragte für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung seinen ersten Diskussionsbeitrag im Rahmen der IHK-Session im Rahmen der „Startup Safari 2019“ zum Thema „Hürden für Startups abschaffen: To-Do-Liste an die Politik“ ein.

Im Rahmen der Veranstaltung schilderten Gründerinnen und Gründer Hürden und Schwierigkeiten in der Startphase. Wesentliches Anliegen waren bestehende Unsicherheiten z.B. in Bezug auf die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung. Aber auch die Beantragung von Fördermitteln war ein zentrales Thema. Habe man sich erst einmal durch den Dschungel an verschiedenen Förderprogrammen gekämpft, so stelle einen der Antrag vor die nächste Herausforderung. Schließlich müssten Arbeitsstunden penibel aufgezeichnet und diverse Nachweise erbracht werden – eine weitere zeitintensive Aufgabe, zumal es oft nur um geringe Förderbeträge ginge. Sie forderten Entlastungen und Hilfestellung durch die Politik.

Hinsichtlich der Datenschutzgrundverordnung konnte der Beauftragte den Teilnehmern die Sorge nehmen. Hier hat die Bayerische Staatsregierung bereits im Sommer 2018 mit dem sog. „Bayerischen Weg“  klargestellt, dass rechtmissbräuchliche Abmahnverfahren nicht hingenommen werden und Bayern bei Erstverstößen gegen die Verordnung auf Beratung anstelle von Sanktionen setzt. Im Übrigen sagte der Beauftragte zu, den Punkten gerne nachzugehen und insbesondere das Thema Förderungen näher unter die Lupe zu nehmen.

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Diskussion bei der IHK-Session im Rahmen der „Startup Safari 2019“ zum Thema „Hürden für Startups abschaffen: To-Do-Liste an die Politik“

 v. l. n. r.: Prof. Dr. Sommer, CEO Smart Reporting GmbH; Gloria Seibert, CEO Temedica GmbH; Walter Nussel, MdL, Beauftragter für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung; Claudia Schlebach, IHK für München und Oberbayern (Moderatorin); Dr. Johanna Schönberger, Geschäftsführende Gesellschafterin Dadora GmbH