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Praxis-Check Förderantrag Schaf- und Ziegenprämie

Der Beauftragte für Bürokratieabbau begleitete einen Praxis-Check zum Antragsverfahren für die Schaf- und Ziegenprämie in Bayern.

Die Schaf- und Ziegenzucht hat in Bayern eine lange Tradition. Bayern ist seit vielen Jahren schafreichstes Bundesland und hat jetzt diesen Spitzenplatz auch bei den Ziegen erobert. Mit der Schaf- und Ziegen-Prämie werden Schaf- und Ziegenbestände für Tierhalter, die in Bayern Grünland bewirtschaften, gefördert. Denn Schafe und Ziegen sind wichtige „Landschaftspfleger auf vier Beinen“ und sind daher zum Erhalt der Biodiversität besonders wichtig.

Auf Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) wurde die Umsetzung der Richtlinie zur Förderung der Schaf- und Ziegenhaltung vom 3. Juli 2020 einem Praxis–Check unterzogen.

Teilnehmer der Videokonferenz waren der Beauftragte für Bürokratieabbau, Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Mitarbeiter vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Vertreter des Landesverbands der Ziegenhalter sowie fünf Schaf- und Ziegenwirte mit unterschiedlichen Betriebsstrukturen.

In der rund zweistündigen Konferenz haben sich die Teilnehmer ausführlich mit dem Merkblatt sowie dem Antragsformular beschäftigt, die der Fördermaßnahme zugrunde liegen. Besonderer Besprechungsbedarf bestand u.a. bei den Fördervoraussetzungen „Weidezugang“ und „Mindestweidefläche“. Durch den regen Austausch unter den Beteiligten konnten Unklarheiten und Auslegungsfragen direkt angesprochen und geklärt werden.

Der Beauftragte für Bürokratieabbau Walter Nussel betonte in seinen Schlussworten, wie wichtig es ist, dass offene Fragen bei der Umsetzung von Vorschriften frühzeitig erkannt werden und Änderungen und Verbesserungen noch vor dem Inkrafttreten vorgenommen werden.

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„Landschaftspfleger auf vier Beinen“ werden mit der Schaf- und Ziegenprämie gefördert