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Praxis-Check zur besseren Berücksichtigung von Start-ups bei Vergabeverfahren

Wie können öffentliche Ausschreibungen Start-up-freundlicher ausgestaltet und junge Firmen zur Abgabe eines Angebots motiviert werden? Diese zentrale Fragestellung war Thema beim Praxis-Check des Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, zu dem der Beauftragte für Bürokratieabbau eingeladen war.

Im Koalitionsvertrag haben sich CSU und FREIE Wähler dafür ausgesprochen, Start-ups bei öffentlichen Ausschreibungen besser zu berücksichtigen. Hierzu hat das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie verschiedene Maßnahmenvorschläge erarbeitet. Um zu erfahren, ob diese tatsächlich praxistauglich sind und von Start-ups wie auch den behördlichen Vergabestellen angenommen werden, hat es einen Praxis-Check organisiert. Dieser fand in Form eines Workshops statt, zu dem u.a. einige Start-ups, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Ressorts und des Bayerischen Städtetags sowie der Beauftragte für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung eingeladen waren.

Der Teilnehmerkreis war sich einig, dass Information und Wissen einen zentralen Aspekt darstellen. Zum einen benötigen Start-ups eine entsprechende Hilfestellung. Zum anderen wurden auch Wissenslücken auf Seiten der Verwaltung identifiziert, insbesondere was funktionelle Ausschreibungen angeht. Auch wüssten beide Seiten oft nicht von den gegenseitigen Bedürfnissen bzw. den auf dem Markt befindlichen Produkten und Dienstleistungen.

Darüber hinaus wurden weitere Ideen, mögliche Anreize sowie Ansatzpunkte für digitale Lösungen erörtert. Die Ergebnisse der Workshops finden Eingang in die weiteren Arbeiten des Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

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Im Rahmen eines halbtätigen Workshops wurden die Vorschläge für eine bessere Berücksichtigung von Start-ups bei Vergabeverfahren einem Praxis-Check unterzogen.